Rücktritt von Bildungsministerin Schavan

Was hat eine in Frage gestellte Doktorarbeit bzw. Doktortitel mit der Arbeit eines Politikers oder Politikierin zu tun? Bürger/innen, Oppositionelle und Parteimitglieder sind mit Schavans seit 2005 währenden Arbeit als Bildungsministerin mehrheitlich zufrieden. Selbst wenn sie sich im nachhinein angeblich nicht als Wissenschaftlerin ausgezeichnet hat, muss gleiches doch nicht für ihre bisherige politische Arbeit gelten!

Einen Doktortitel nach 30 Jahren in Frage zu stellen ist nicht nur reichlich spät, sondern auch reichlich übertrieben. Vermutlich schrieb Schavan die Arbeit noch mit Schreibmaschine und ohne Internetzugang. Was natürlich nicht heißen soll, dass in dieser Weise keine Flüchtigkeitsfehler unterlaufen können. Aber ganz offensichtlich sind diese vor 30 Jahren niemandem negativ aufgefallen; die Uni selbst hat ihr den Doktortitel nach eingehender Prüfung verliehen. Zu der Zeit gab es auch noch nicht diesen Promotions-Hype, dessen Anhänger/innen glauben machen wollen, dass wissenschaftliche Würden gleichzeitig sämtliches Tun legitimieren sollten. Vorsätzliche Täuschung zu unterstellen ist schlicht Denunziation.

Diese aufgeblusterte und künstliche Aufregung hatte mich schon bei zu Guttenberg abgestoßen!

Ich fordere die Neueinsicht sämtlicher wissenschaftlicher Arbeiten von Albert Einstein! Wer kann schon sicher sagen, ob er zwischendrin nicht mal eine Klammer oder Anführungszeichen vergessen hat!

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