Nachhaltig leben

+++ noch im Aufbau +++

Zum Leben benötigen wir Ressourcen.

  • Sei es der Boden auf dem unsere Nahrungsmittel/ Rohstoffe für Kleidungsherstllung produziert werden
  • Sei es die Luft, die wir atmen
  • Seien es die Tiere, die wir essen
  • Seien es die Näher/innen, die unsere Kleidung fertigen
  • Sei es der Wald, in dem wir unsere Ruhe finden
  • Sei es der See, in dem wir an einem schönen Sommertag schwimmen gehen

Ressourcen sind endlich und können durch unsere Nutzung Schaden nehmen.
Nachhaltig leben bedeutet ein Bewusstsein zu entwickeln, wo wann und wie man

  • eine umweltfreundlichere Nutzung entgegen einer zerstörerischen Nutzung unterstützen kann
  • faire Bezahlung und gesundheitsschonende Arbeitsverhältnisse ermöglichen kann
  • artgerechte Tierhaltung unterstützen kann
  • Ressourcen einsparen kann
  • Unternehmen, die ihre soziale und ökologische Verantwortung erkannt haben, unterstützen kann

Nachhaltig leben konzentriert sich auf strategischen und kritischen Konsum.

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Auf den folgenden Seiten liste ich Möglichkeiten zum Informieren und strategischen Konsumieren auf.

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Ein sehr guter Artikel!

übernommen von spiegel.de

Konsumverweigerer: Geschichten vom Loslassen

Von Anja Dilk und Heike Littger

Immer mehr Menschen zweifeln am Modell des ewigen Wachstums. Doch nur wenige ziehen die Konsequenzen: Sie verweigern sich dem Konsum – und entdecken dadurch oft neue Werte und Freiheiten.

Konsumverweigerer: Für sie ist weniger mehr
Andreas Labes

Sie bauen Gemüse auf den Dächern der Stadt an. Sie stellen Kleidung, Schmuck und Alltagsgegenstände aus gebrauchten Jeans, Nespresso-Cups oder alten Skateboards her. Sie holen Lebensmittel aus den Müllcontainern der Supermärkte – prall gefüllt mit einwandfreier Ware. Sie kaufen Bauern Gemüse ab, das nicht der Norm entspricht und verarbeiten es zu Snacks für eilige Stadtmenschen. Sie reduzieren ihre Habe, um nur noch das Nötigste zu besitzen. Statt Auto fahren sie Fahrrad. Statt Fleisch gibt es Gemüse. Statt Billigsemmeln Biobrot vom Vortag.

Über die gesamte Republik verteilt suchen Menschen nach einem Leben jenseits von Alles-immer-Mehr-Sofort. „Es ist, als hätte die Krise 2007 Raumwellen losgeschickt, die jetzt bei uns ankommen: in Form vieler zwingender Fragen“, sagt der britische Wirtschaftswissenschaftler Robert Skidelsky. Endloser Konsum habe den Menschen kein Glück beschert. Im Gegenteil: „Wir gewöhnen uns schnell an jeden neuen Standard von Wohlstand, sind erneut unzufrieden und verlangen alsbald nach mehr.“ Skidelskys Buch, das er zusammen mit seinem Sohn Edward geschrieben hat, trägt den Titel „Wie viel ist genug?“. Die Resonanz ist groß, nach eigenen Angaben kommt der Verlag kaum mit dem Drucken nach.

Svenja Flaßpöhler wundert die Sehnsucht nach Alternativen nicht. Wenn sie aus ihrer Wohnung im Berliner Prenzlauer Berg tritt, beobachtet die stellvertretende Chefredakteurin des „Philosophie Magazins“, wie sich Mittelschichtsmenschen im Konsumrausch verheddern. „Konsum ist heute ein Zeitvertreib, der um seiner selbst willen geschieht und deshalb die Tendenz zur Maßlosigkeit in sich trägt.“ Und noch mehr Geld verdienen, um sich einen noch besseren Computer zu leisten, um noch mehr und besser zu arbeiten? Sie schüttelt den Kopf. „Das ist es nicht.“

Weiterlesen im Originalartikel …

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